Ihre aktuelle Ausgabe vom
25. Januar 2012

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Susanne C. Steiger
Diplomingenieurin, Chefredakteurin
Liebe Leserin, lieber Leser,

Tore und Türen sind immer wieder ein Thema, wenn es um die Sicherheit im Betrieb geht. Dazu zählt nicht nur der richtige Umgang mit den Räumen davor und dahinter – vielmehr geht es auch um die technische Sicherheit, insbesondere bei kraftgetriebenen Anlagen. Achten Sie darauf, dass Sie dies Ihren Mitarbeitern in den Unterweisungen regelmäßig verdeutlichen.

Die hier anzuwendende ASR A1.7 ist gar nicht mehr so neu, sie hat bereits im Herbst 2009 die meisten bis dahin geltenden Regelungen ersetzt. Doch gerade nach einer gewissen Zeit lohnt es sich, die eigene Umsetzung erneut unter die Lupe zu nehmen.

Mehr dazu erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz online.

Viel Erfolg und eine schöne Woche wünscht Ihnen

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Susanne C. Steiger, Diplomingenieurin, Chefredakteurin

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Türen und Tore: Risiken erkennen, Gefahren vermeiden

Offene Türen kann man nicht einrennen...
Die ASR A1.7 enthält die wesentlichen Vorgaben, worauf geachtet werden muss. Als Arbeitsschutzverantwortlicher sollten Sie regelmäßig überprüfen, ob alle Regelungen tatsächlich umgesetzt und sämtliche Kriterien erfüllt werden. Insbesondere bei der regelmäßigen Funktionsprüfung und Kontrolle auf Sicherheitsmängel ist ein erneuter Blick in die Unterlagen sinnvoll.

Grundsätzliche Vorgaben jetzt übersichtlicher

Die ASR A1.7 ist eine Handlungshilfe, die die Arbeitsstättenverordnung konkretisiert. Sie hat grundlegende Inhalte der BGR 232 „Kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore“ des Fachausschusses „Bauliche Einrichtungen“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung übernommen. Folgende alte ASR wurden aufgehoben und integriert:

  • ASR 10/1 „Türen, Tore“
  • ASR 10/5 „Glastüren, Türen mit Glaseinsatz“
  • ASR 10/6 „Schutz gegen Ausheben, Herausfallen und Herabfallen von Türen und Toren“
  • ASR 11/1-5 „Kraftbetätigte Türen und Tore“

Damit wird eine Übersichtlichkeit erreicht, die Ihnen hilft, alle Risiken innerhalb einer ASR zu finden und mit deren Interpretation zu lösen.

Wichtiges Thema: Brandschutz gewährleisten
Gerade bei kraftgetriebenen Türen und Toren muss der bauliche Brandschutz berücksichtigt werden. Dies bedeutet, dass beispielsweise die Auflage des selbsttätigen Schließens im Brandfall gewährleistet sein muss, insbesondere dann, wenn es sich um Brandschutztüren handelt. Diese Funktionsfähigkeit muss regelmäßig geprüft werden – dabei ist eine reine Sichtprüfung nicht ausreichend, um die Funktionsfähigkeit eindeutig festzustellen. Zwar spricht die ASR von der Betreiberverpflichtung, doch wie schwierig hier eine Unterscheidung zu treffen ist, ob dies nicht vielleicht doch eine Aufgabe des Gebäudeinhabers ist, haben wir in der KW 4/2011 in diesem Newsletter in Zusammenhang mit der TRBS zu Aufzuganlagen bereits geschildert. Darum fühlen Sie sich lieber dafür verantwortlich und übernehmen die Funktionskontrolle für die regelmäßigen Begehungen und Prüfungen. Das Dokumentieren der Prüfung ist, wie immer bei diesen Dingen, das A und O.

Sicherheit rund um Tore
Die Produktnormen (nach der CE-Kennzeichnung) für Türen und Tore enthalten zwar Anforderungen an die Nutzungssicherheit, aber kaum an den Einbauort oder dessen Umgebung. Darum sind zur Konkretisierung der Sicherheitsanforderungen für das „Einrichten“ und „Betreiben“ von Türen oder Toren Detailregelungen zum Standort und zur Beschaffenheit erforderlich. Ein Beispiel hierfür sind die Forderungen nach bestimmten Sicherheitsabständen zu bewegten Flügeln. Auch die Sicherung vor Quetschungen und Einklemmen bei Toren ist eine Maßnahme, die mit der ASR A1.7 konkretisiert
wird.

Grenzwerte für den Handbetrieb
Immer wieder stellt sich die Frage, was passiert, wenn der Strom ausfällt. Bei kraftbetriebenen Türen und Toren gibt es eine Obergrenze, die für den Handbetrieb festgelegt wird. Diese liegt für Türen bei 220 Newton und für Tore bei maximal 260 Newton. Bei Falltoren wird zudem eine Kette für die Handbetätigung angeraten, wenn nicht sogar ein Notstromaggregat eingebaut werden sollte. Dies ist laut ASR A1.7 nicht zwingend gefordert, aber empfohlen.

PS: Weitere Informationen zur ASR 1.7 und die Checkliste „Türen und Tore“ finden Abonnenten im Ausgaben-Archiv von „Der Arbeitsschutz-Profi aktuell“. Sie sind noch kein Abonnent? Informieren Sie sich über die Vorteile und Konditionen und bestellen Sie gleich Ihr Probeexemplar des „Arbeitsschutz-Profi aktuell“, denn damit haben Sie den Arbeitsschutz im Betrieb in garantiert jeder Situation nachhaltig im Griff.

Dieser Artikel aus: “Der Arbeitsschutz-Profi aktuell“ stammt von Susanne Steiger.

Nicht verpassen: Wichtige Veranstaltungstermine – gleich in den Kalender eintragen!


Praxistag Arbeitsschutz am 17.04.2012 in Karlsruhe
Neu, kompakt und speziell für Experten in Sicherheit und Arbeitsschutz

Inhalt/Ziele: Neben den eigenen Aufgaben für besten Arbeitsschutz im Betrieb zu sorgen, die neuesten Regeln umsetzen und dabei stets von neuem Überzeugungsarbeit leisten … Diesen „Spagat“ müssen Fachkräfte für Arbeitssicherheit in ganz Deutschland täglich leisten, denn Betriebssicherheit besteht aus vielen Faktoren! Wenn Sie die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen für mehr Arbeitssicherheit eindrucksvoll und nachhaltig vermitteln wollen, Sie jedoch wenig Zeit für Fortbildungen haben, ist diese neue kompakte Weiterbildung genau richtig für Sie. Erfahrene Sicherheitsexperten zeigen Ihnen sinnvolle Lösungen für den Arbeitsschutz auf und erarbeiten zusammen mit Ihnen konkrete Umsetzungshilfen. Daneben besteht genügend Zeit, Ihre eigenen Erfahrungen mit der Sicherheitsarbeit in Ihren Betrieben in die Diskussion mit einzubringen. Also seien Sie am 17. April 2012 dabei, wenn es heißt: Mit Sicherheit zu mehr Erfolg!  

Die Schwerpunkte

  • Rechtliche Änderungen im kommentierten Überblick – das ist für Sie wichtig
  • Die Gefährdungsbeurteilung – Dreh- und Angelpunkt im Arbeitsschutz
  • Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung: Prüfer, Prüffristen, Inventarlisten
  • Anleitung zum Sicherheitshandbuch: So dokumentieren Sie richtig
  • Experimentalvortrag: Brände und Explosionen

Veranstaltungsort: Karlsruhe
Termin: 17.04.2012
Veranstalter: WEKA MEDIA GmbH
Kontakt: Frontzek, Sabine
Telefon: 08233/23-4000
E-Mail: akademie@weka.de
Weitere Informationen: www.praxistag-arbeitsschutz.de (Web-Code: 7250)
Teilnahmeentgelt: 640 EUR zzgl. MwSt.



Beauftragter für Gefährdungsbeurteilung
Inhalte/Ziele: Im § 5 des Arbeitsschutzgesetzes ist die Beurteilung der Arbeitsbedingungen verankert. Anhand einer Arbeitsplatzbeurteilung ermittelt der Arbeitgeber den Zustand des Arbeitsplatzes und -umfelds und die Gefährdungen, denen seine Mitarbeiter ausgesetzt werden und bestimmt damit, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Die Arbeitsplatzbeurteilung ist ein komplexes Instrumentarium, das bezogen auf den jeweiligen Arbeitsplatz alle Aspekte der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung erkennt, bewertet und beseitigt. Neben den rechtlichen Grundlagen werden die Gefährdungs- und Belastungsfaktoren, das Erkennen von Gefährdungspotenzialen und deren effektive Dokumentation besonders angesprochen. In einem praktischen Teil werden Gefährdungsbeurteilungen konkret erstellt und praktikable, wirkungsvolle und kostengünstige Lösungen erarbeitet. Neben dem Arbeitsschutzgesetz sprechen auch weitere rechtliche Grundlagen von einer Gefährdungsbeurteilung: u.a. die BildscharbV, die BiostoffV, die BetrSichV und die neue GefStoffV. Die Betriebssicherheitsverordnung ist seit Oktober 2002 in Kraft und regelt die Anlagen- und Maschinensicherheit. In § 3 wird die arbeitsmittelbezogene Gefährdungsbeurteilung verpflichtet, in der Schutzmaßnahmen für die sichere Bereitstellung und Benutzung, umfassend Gefährdungen, die Prüfungen und mögliche gefährliche explosionsfähige Atmosphären zu ermitteln und zu bewerten sind. Diese neue Gefährdungsbeurteilung ist an die bereits bestehende Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG anzupassen.
Veranstaltungsort: Haus der Technik e. V, Hollestr. 1, 45127 Essen
Termin: 14.02.2012
Veranstalter: Haus der Technik, Essen
Kontakt: Dipl.- Kff. Ute Jasper
Telefon: +49 (0) 201/1803-239372
E-Mail: u.jasper@hdt-essen.de
Weitere Informationen: www.hdt-essen.de
Teilnahmegebühr: 730,00 EUR



Praxistag Gefahrstoffe am 25.04.2012 in Wiesbaden                        
Profitieren Sie von Expertenwissen im Umgang mit Gefahrstoffen!

Inhalt/Ziele: Der Umwandlungsprozess, der mit REACH, GHS und CLP eingeleitet  wurde, ist noch lange nicht abgeschlossen – auch 2012 bleibt die Weiterentwicklung des Chemikalien- und Gefahrstoffrechts nicht stehen. Neue Vorschriften oder die Änderung  bestehender Vorschriften sind an der Tagesordnung. All das verlangt nach pragmatischen Umsetzungshilfen für die Betriebe. Genau hier setzt der Praxistag Gefahrstoffe an. Er zeigt Ihnen Lösungen auf, wie Sie mit den Veränderungen gezielt umgehen und wie Sie Ihre Prozesse und Arbeits-abläufe an die neuen bzw. geänderten Anforderungen anpassen.
Zum vierten Mal machen Sie Prof. Dr. Herbert Bender und das Referententeam, alle erfahrene Spezialisten und Praktiker, wieder fit für den korrekten Umgang mit Gefahrstoffen. Profitieren Sie von diesem Expertenwissen und nehmen Sie die entscheidenden Impulse für Ihre Arbeit als Gefahrstoffverantwortlicher im Unternehmen mit!

Die Schwerpunkte

  • REACH, GHS und CLP: So setzen deutsche Betriebe das Regelwerk um
  • Erweitertes Sicherheitsdatenblatt (eSDB): Bedeutung der Expositionsszenarien richtig einschätzen
  • Gefahrstoffverordnung und Gefährdungsbeurteilung: Schutzmaßnahmen sinnvoll festlegen
  • Gefahrstoffe sicher lagern

Veranstaltungsort: Wiesbaden
Termin: 25.04.2012
Veranstalter: WEKA MEDIA GmbH
Kontakt: Frontzek, Sabine
Telefon: 08233/23-4000
E-Mail: akademie@weka.de
Weitere Informationen: www.praxistag-gefahrstoffe.de (Web-Code: 7502)
Teilnahmeentgelt: 690 Euro zzgl. MwSt.

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